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ReiKō Michael Sabaß

 

Michael Sabaß (geb. 1944) studierte in München und Berlin Physik und lebt seit 1977 in Bremen.
Er war 10 Jahre in leitender Funktion beim Senator für Wissenschaft in Bremen tätig, danach in der
Universität Bremen. Er ist verheiratet und hat zwei heute erwachsene Töchter.

1980 begann er mit der Zen-Übung bei verschie­denen Meistern und wurde für einige Jahre Schüler
von Prabhasa Dharma Roshi. Ab 1987 setzte er die Übung im Zenkreis-Bremen e.V. unter Anleitung
von Rei Shin Sensei (Wolf-Dieter Nolting) fort und erhielt 1989 von Oi Saidan Roshi im Myoshin-ji in Kyoto
die Mönchsordination (jap. Mönchsname ReiKō 'Gutes Licht').

1990 begann Michael Sabaß seine Lehrtätigkeit im Zenkreis-Bremen; Rei Shin Sensei übertrug ihm 1995
die Dharma-Nachfolge und ein Jahr später die vollständige Lehrerlaubnis. Seit 1998 leitet er den Zenkreis-Bremen e.V. und bietet regelmäßig
Wochenend- und 7-Tage-Sesshin an.

Michael Sabaß ist ein authentischer "westlicher" Zen-Lehrer, der mit beiden Füßen vollständig im Leben steht und einen Zen-Weg lehrt,
der auf das alltägliche Leben abzielt: "Die Zen-Meditation ist Übung, der Ernstfall ist das Leben". Neben der Weitergabe des traditionellen
Rinzai-Zen legt er vor allem großen Wert auf die Zen-Übung im Alltag. In Vorträgen, Seminaren und als Zen-Coach für Einzelne oder
Gruppen zeigt er die verschiedenen Wege buddhistischer Traditionen auf, Zufriedenheit und heitere Gelassenheit in allen Lebenslagen zu erreichen.

Nach einer Ausbildung bei Pro Senectute in Bremen begleitete er Kranke und Sterbende. Aus diesen Erfahrungen erwuchs ein großes
Interesse für das Thema 'Tod und Wiedergeburt im Buddhismus'. Er beteiligte sich als 'Versuchsobjekt' an Experimenten zur Wirkung
von tiefen meditativen Bewusstseinszuständen auf das Gehirn mit EEG und Kernspintomographie.

Er ist Autor des Buches "Über die Zen-Übung und warum wir uns das antun" und trägt durch regelmäßige öffentliche Vorträge zu einem
"westlich-buddhistischen" und interreligiösen Dialog bei, unter anderem im  Projekt ‚Bremen setzt ein Zeichen’ (www.rembertitunnel.de).
In 2001 und 2005 erhielt er Lehraufträge an der Universität Bremen über 'Psychologie des Buddhismus' und 'Die Lehre des Buddha'.

 

kurzes Video von 'Buten und Binnen' bei youtube: "Meditation für den Alltag"

 

Aufentshaltsort: Bremen, Deutschland

e-mail: msabass@web.de

Richtung: Rinzai-Schule

Dharmanachfolger von: Rei Shin Roshi (Wolf-Dieter Nolting)

 

Zenmeister weisen meist nur 'auf den Mond' - hingelangen musst Du selbst. Das ist so, als stündest Du vor einer Hochsprung-Latte, die zwei Meter hoch liegt, und einer sagt zu Dir: "Auf der anderen Seite ist die Freiheit!" Da stehst Du, siehst die Latte da liegen, scheinbar unerreichbar hoch, und fängst an, Hochsprung  zu üben. Drüben angekommen stellst Du fest, dass da das gleiche ist, nichts Neues. Und doch sieht es anders aus, fühlt sich anders an.

Michael Sabaß beschreibt anschau­lich seinen 35-jährigen Weg in der Zen-Übung und im Alltag und dabei insbesondere, mit welchen großen und kleinen Schwierigkeiten jeder zu kämpfen hat und wie man damit umgehen kann. Er verbindet dies mit Erklärungen, wie diese Übung die Funktionsweise des Geistes verändert und letztlich zur Befreiung führen kann.

Im zweiten Teil des Buches werden einige wichtige Grundlagen der buddhistischen Lehre ausführlich vorgestellt und aus der Sicht eines Zenmeisters erläutert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Autor versteht die Lehre des Buddha ausschließlich als einen Weg, in diesem Leben glücklich, frei und lebendig zu werden und Mitgefühl mit allen Lebewesen entwickeln.

Die Vorträge in diesem Buch beleuchten verschiedene Aspekte des Weges, den der historische Buddha und seine Nachfolger beschrieben haben, und zwar für dieses Leben und nur in diesem. Dazu müssen wir nicht an Götter und Geister glauben, keine Gebete und Rituale vollführen und uns Vorstellungen darüber machen, was nach dem Tod geschehen könnte. Das kann für unsere eigene Entwicklung nützlich sein, wir müssen es jedoch nicht für Wahrheiten halten.

In elf Vorträgen beschreibt Zenmeister Michael Sabaß seine Erfahrungen und Erkenntnisse aus 35 Jahren Zen-Medi­tation, Praxis im Alltag und Studium, wie wir unsere Welt im Geist erschaffen, ob das Leben Ziel und Sinn hat, wie uns Sterben und die Angst vor dem Tod umtreiben, welche Bedeutung Ethik und Moral haben und vieles mehr. Wie können wir uns von all unseren Vorstellungen, Wünschen und Abneigungen frei machen und immer weniger abhängig von äußeren Umständen lebendig und frei leben – und letztlich allein durch unser So-Sein andere dazu anregen, auch einen solchen Weg zu gehen, gleich ob als Christ, Muslim, Atheist oder Anhänger jedweder Religion und Weltan­schauung.