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Michael Sabaß

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e-mail: msabass@web.de

 

 Zen-Coaching: http:\\www.zen-bremen.de

 

 

Zenmeister weisen meist nur 'auf den Mond' - hingelangen musst Du selbst. Das ist so, als stündest Du vor einer Hochsprung-Latte, die zwei Meter hoch liegt, und einer sagt zu Dir: "Auf der anderen Seite ist die Freiheit!" Da stehst Du, siehst die Latte da liegen, scheinbar unerreichbar hoch, und fängst an, Hochsprung  zu üben. Drüben angekommen stellst Du fest, dass da das gleiche ist, nichts Neues. Und doch sieht es anders aus, fühlt sich anders an.

Michael Sabaß beschreibt anschau­lich seinen 35-jährigen Weg in der Zen-Übung und im Alltag und dabei insbesondere, mit welchen großen und kleinen Schwierigkeiten jeder zu kämpfen hat und wie man damit umgehen kann. Er verbindet dies mit Erklärungen, wie diese Übung die Funktionsweise des Geistes verändert und letztlich zur Befreiung führen kann.

Im zweiten Teil des Buches werden einige wichtige Grundlagen der buddhistischen Lehre ausführlich vorgestellt und aus der Sicht eines Zenmeisters erläutert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Autor versteht die Lehre des Buddha ausschließlich als einen Weg, in diesem Leben glücklich, frei und lebendig zu werden und Mitgefühl mit allen Lebewesen entwickeln.

Die Vorträge in diesem Buch beleuchten verschiedene Aspekte des Weges, den der historische Buddha und seine Nachfolger beschrieben haben, und zwar für dieses Leben und nur in diesem. Dazu müssen wir nicht an Götter und Geister glauben, keine Gebete und Rituale vollführen und uns Vorstellungen darüber machen, was nach dem Tod geschehen könnte. Das kann für unsere eigene Entwicklung nützlich sein, wir müssen es jedoch nicht für Wahrheiten halten.

In elf Vorträgen beschreibt Zenmeister Michael Sabaß seine Erfahrungen und Erkenntnisse aus 35 Jahren Zen-Medi­tation, Praxis im Alltag und Studium, wie wir unsere Welt im Geist erschaffen, ob das Leben Ziel und Sinn hat, wie uns Sterben und die Angst vor dem Tod umtreiben, welche Bedeutung Ethik und Moral haben und vieles mehr. Wie können wir uns von all unseren Vorstellungen, Wünschen und Abneigungen frei machen und immer weniger abhängig von äußeren Umständen lebendig und frei leben – und letztlich allein durch unser So-Sein andere dazu anregen, auch einen solchen Weg zu gehen, gleich ob als Christ, Muslim, Atheist oder Anhänger jedweder Religion und Weltan­schauung.